| NEWS
CES 2026: WAS EVENTMARKETING JETZT LERNEN KANN
Die CES in Las Vegas komprimiert Innovation auf wenige Tage. Technologien, Marken, Stories und Erwartungen treffen dort mit einer Dichte aufeinander, die sonst kaum erreichbar ist. Genau deshalb ist die CES für uns bei VOK DAMS mehr als eine Tech-Messe: Sie ist ein Frühindikator dafür, wie sich Experience, Aktivierung und Storytelling im Live-Kontext weiterentwickeln.
Mit diesem Blick waren unsere VOK DAMS Trendscouts in Las Vegas vor Ort. Was zahlt wirklich auf Wirkung ein? Was schafft Verbindung? Und was bleibt, wenn der erste Wow-Moment vorbei ist?
Hier sind unsere Key Learnings der CES 2026 – und was sie für Events und Live-Marketing 2026 bedeuten.
1. ROBOTIC EVERYWHERE - VON AUFMERKSAMKEIT ZU ECHTER VERBINDUNG

Agibot's X2 humanoid robot. (Karissa Bell for Engadget)
Auf der CES 2026 war Robotik überall. Und sie hat funktioniert: als „Stop-and-stare“-Moment, als Gesprächsöffner, als sichtbares Zeichen dafür, dass Innovation nicht nur behauptet, sondern gezeigt werden kann. Genau deshalb wird Robotik in Live-Formaten künftig häufiger auftauchen: als Co-Host, Guide oder als bewusst inszeniertes Highlight.
Mit der Verbreitung verschiebt sich allerdings die Messlatte. Was heute noch Staunen auslöst, wird morgen Standard. Dann reicht der reine Wow-Effekt nicht mehr – und genau dann wird es spannend: Neuheit erzeugt Aufmerksamkeit. Wirkung entsteht erst, wenn Technologie Orientierung gibt und Interaktion leichter macht.
Der strategische Hebel liegt in der Übersetzung. Robotik gewinnt dann, wenn sie Inhalte verständlicher macht, Dialoge vereinfacht oder Service spürbar verbessert. Den Kern eines starken Markenmoments liefert sie nicht automatisch. Vertrauen entsteht nicht durch Technik allein, sondern durch Präsenz: durch Menschen, echte Begegnungen und Gespräche, die hängen bleiben. Genau das zählt für Marken, die Beziehung als Wachstumsfaktor verstehen.
2. PRE-DATA WIRD ZUM STANDARD DER KONZEPTARBEIT
.png?width=1488&height=836&name=Bild%20(1).png)
Ein prägendes Prinzip der CES 2026 war das Vorziehen von Erkenntnis. Digital Twins und KI-gestützte Systeme werden eingesetzt, um Entscheidungen früher abzusichern, Risiken früher sichtbar zu machen und Wirkung vor der Umsetzung wahrscheinlicher zu machen. Im Live-Marketing lässt sich dieses Prinzip direkt übertragen, wenn Konzepte nicht erst nach dem Event über Feedback erklärt werden, sondern vor der Produktion getestet und geschärft werden.
Digitale Doppelgänger eröffnen in Events dabei eine neue Form der Co-Creation: Zielgruppen werden Sparringspartner. Ideen, Dramaturgien, Inhalte und Touchpoints lassen sich im Vorfeld „durchspielen“ nicht auf Basis von Annahmen, sondern auf Grundlage simulierter, realitätsnaher Reaktionen.
So wird sichtbar, welche Botschaften tragen, wo Reibung entsteht, welche Formate aktivieren und was Menschen wirklich bewegt. So macht KI unsere Konzeption präziser und Events am Ende wirkungsvoller, weil wir früher die richtigen Entscheidungen treffen und mehr Raum für das haben, was Live ausmacht: mutige Ideen, starke Momente, echte Verbindung.
Wer tiefer einsteigen möchte, hier unser aktuelles VOK DAMS Whitepaper zu digitalen Doppelgängern in der Eventplanung.
3. MINDFULNESS WIRD ZUM PERFORMANCE-FACTOR

Die CES ist ein Extremraum: hohe Frequenz, hoher Reiz, kurze Zeitfenster. Und genau dort wird sichtbar, was in vielen Event-Settings unterschätzt wird: Erholung ist kein Nice-to-have – sie ist ein Performance-Hebel.
Mindfulness Experience Zones, gut geplante Meeting-Situationen und eine klare Rückzugslogik erhöhen die Aufenthaltsqualität, vertiefen Gespräche und schaffen mehr echte Verbindung. Weil Teilnehmende kognitiv entlastet werden. Inhalte wirken nach, Dialog wird persönlicher, Marken werden bewusster erlebbar.
Wir bei VOK DAMS nennen das Mindfulness-Focused Events. Unser Startpunkt ist simpel: Wir nehmen ernst, wie voll die Tage unserer Zielgruppen sind – und gestalten Formate so, dass Präsenz überhaupt möglich wird. Wir schaffen Räume, die Druck rausnehmen, Orientierung geben und echte Gespräche ermöglichen. Das fühlt sich leicht an, ohne beliebig zu werden. Und es wirkt: Inhalte landen besser, Entscheidungen werden klarer, und Verbindung entsteht nicht zufällig, sondern weil Menschen sich gesehen fühlen. Ob Strategiemeeting, interne Tagung oder internationales Kundenevent: Das Ergebnis sind Erlebnisse, die für Teilnehmende funktionieren – und für die Marke.
Wer tiefer einsteigen möchte: VOK DAMS Mindfulness-Focused Events
4. KI wirkt am Stärksten ALS UNSICHTBARE EXPERIENCE-STRUKTUR

Auf der CES 2026 war KI nicht nur als Showelement präsent. Besonders relevant waren Anwendungen, die Reibung reduzieren und Orientierung geben, ohne den Moment zu dominieren. Für Events entsteht daraus ein klares Learning: KI liefert Wert, wenn sie Prozesse stabilisiert, Service verbessert und Personalisierung sinnvoll dosiert. Das Ergebnis ist eine Experience, die sich für Teilnehmende einfacher anfühlt und für Veranstalter verlässlicher steuerbar wird.
Diese Entwicklung ist eine Konsequenz aus steigenden Erwartungen. Gäste vergleichen nicht mehr nur mit anderen Events, sondern mit digitalen Service-Standards, die sie täglich nutzen. Wenn Live-Erlebnisse darunter bleiben, entstehen Friktionen, die Dialog, Verweildauer und Markenwirkung spürbar senken. Der beste KI-Einsatz ist oft unspektakulär – aber spürbar. Weniger Reibung bedeutet mehr Raum für Begegnung.
5. VOM WOW ZUM PROOF - WARUM EVIDENZ MEHR DENN JE ZÄHLT

Clarios at CES 2026 (Event Marketer magazine)
Auf der CES 2026 wurde ein Shift sehr klar: Der Wow-Effekt ist heute nur noch der Stopper. Er zieht den Blick an aber er trägt nicht.
Was trägt, ist Evidenz. Stände gewinnen nicht über den ersten Eindruck, sondern über das, was sie auslösen: Verstehen. Verifizieren. Vertrauen. Deshalb ist Interaktion kein Add-on, sondern Beweisführung. Nicht „wir zeigen“, sondern „du erlebst es“. Nicht „wir erzählen“, sondern „Value in 60 Sekunden spürbar“.
Und ja: Inszenierung funktioniert weiterhin und das auch besser denn je. Aber nur, wenn sie auf Substanz gebaut ist. Der Show-Moment ist der Hook. Der Proof ist die Mechanik. Die Beziehung ist der Output.
Hook ohne Proof ist Content ohne Wirkung. Proof ohne Hook ist eine gute Idee ohne Publikum. Erst wenn beides zusammenspielt, wird aus Reichweite echte Relevanz – und aus „gesehen“ ein Momentum, das bleibt.
Was wir aus der CES 2026 mitnehmen
Wow ist inflationär: Neuheit zieht kurz – Relevanz hält. Wer nicht schnell Orientierung und Sinn stiftet, verliert Menschen an den nächsten Reiz.
Proof schlägt Promise: Zielgruppen wollen nicht nur Visionen hören, sondern Nutzen verifizieren – in Demos, Services und Gesprächen, die sofort verständlich sind.
Komplexität steigt und Pre-Data wird Pflicht: Mehr Touchpoints, mehr Tools, mehr Erwartungen. Digitale Doppelgänger, Pre-Data und KI helfen, Risiken zu senken und Wirkung vorab planbarer zu machen.
Menschen brauchen Räume, nicht nur Reize: Mindfulness ist kein Wellness-Add-on, sondern Performance-Design – für bessere Gespräche, höhere Präsenz und klarere Entscheidungen.
Service-Standards sind digital geprägt: Teilnehmende messen Live-Erlebnisse an den besten digitalen Experiences. Friktion wird sofort als Qualitätsverlust erlebt – und kostet Verweildauer, Dialog und Markenwirkung.
2026 gewinnen Marken, die Technologie nicht nur zeigen, sondern übersetzen, in verständliche Erlebnisse, reibungsarme Journeys und Momente, die Vertrauen aufbauen.
Genau dabei unterstützen wir: von Strategie über Konzeption und Design bis zur Umsetzung. Mit Kreativität, KI-gestützten Insights und dem Blick auf Wirkung über das Event hinaus.
Lust auf einen Sparring-Call? Wir leiten daraus gern ein Format ab, das zu euren Zielen passt, ob Brand Experience, Leadership-Event, Activation oder Messestand. Melde dich gerne bei uns unter info@vokdams.de.
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN:
DIGITALE DOPPELGÄNGER - CO-KREIERE MIT DEINER ZIELGRUPPE
DER WAHRE GRUND, WARUM EVENTBUDGETS STEIGEN
Kontakt
